Dummheit zuerst, in der Stadt Dettelbach (Landkreis Kitzingen)

Der SZ vom Wochenende im Bayernteil (5./6. März 2016) ist zu entnehmen, dass sich die Stadt Dettelbach auf ein höchst seltsames Spiel eingelassen hat. Was war passiert?

Auf einem Rechner der Stadtverwaltung sei eine “Schadsoftware” aktiviert worden, ein Trojaner. Es seien sofort “Gegenmaßnahmen” eingeleitet worden: Unter anderem zahlte die Stadt ein “Lösegeld” von 1,3 Bitcoins, umgerechnet 490 Euro, für Entschlüsselungssoftware..

Welche Deppen sind denn da in der Stadtverwaltung am Werk? Die Richtigkeit des Artikels in der SZ unterstellt, stellen sich folgende Fragen

  • Warum nimmt eine öffentliche Gemeinde Zahlungen in der Cyberwährung Bitcoin vor?
  • Warum wird nicht am Computer eine Wiederherstellung auf einem früheren Zeitpunkt durchgeführt – gibt es dort nicht einmal einen einzigen PC-Fachmann?

Schande: die arme Gemeindeverwaltung der Stadt Dettelbach, wenn die Dummheit derart siegt!

Das Gemeindevolk der Stadt Dettelbach möge in Deckung gehen, vor soviel Blödheit!

NoName

Verstehe auch nicht, warum da nicht die Spezialisten vom LKA verständigt werden; das Problem, wie in der SZ beschrieben, mit der Bildschirmsperre ist doch wirklich nicht unbekannt!